Mittwoch, 12. April 2017

 


DAS NICHTS IN MIR

ICH BIN EIN KÖRPER VOLLER ORGANE, MIT EINEM HERZEN AUF DER LINKEN UND DEM BLINDDARM AUF DER RECHTEN. TROTZDEM IST ALLES LEER. ES IST NICHTS. ES IST KEINE DEPRESSION, ES IST EINFACH NUR NICHTS. DER ALLTAG VERDRÄNGT DAS GEFÜHL UND LÄSST MICH NICHT DARAN DENKEN. SITZE ICH IN EINER MENSCHENMASSE, INTERESSIERE ICH MICH FÜR ALLES, NUR NICHT FÜRS NICHTS. LEBE ICH, FÄLLT MIR DAS NICHTS NICHT AUF. ICH IGNOIERE ES MIT GROßEM ERFOLG. DOCH MANCHMAL MACHT MEIN LEBEN EINE KURZE PAUSE. EIN KURZES DURCHATMEN. STILLE IM KOPF UND IM KÖRPER. EIN DUNKLER RAUM ZUM NACHDENKEN, MIT DEN KLÄNGEN VON TSCHAIKOWSKI. UND FUCK DA IST ES. ES IST DAS MONSTER MEINER KINDERTAGE, DAS SICH UNTER MEINEM BETT VERSTECKTE UND WARTETE BIS ICH GANZ ALLEIN WAR. WANN VERSCHWINDET DIESE LEERE? WANN LÄSST SIE MICH FREI UND FLIEGT AUS DEM FENSTER IN DIE DUNKLE NACHT.



SELINA

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